Das Potenzial stillgelegter Bahnstrecken nutzen

20. Mai 2019

Zur aktuellen Studie zum Thema Reaktivierung von Bahnstrecken der Allianz Pro Schiene und des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erklärt der Nürnberger SPD-Politiker und Bundestagsabgeordnete Martin Burkert:

„Ich begrüße die Handlungsvorschläge zur Reaktivierung von Eisenbahnstrecken, die die Verbände heute in Berlin vorgestellt haben“, so Martin Burkert, Mitglied im Tourismusausschuss sowie im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur. „Laut der Studie wurden in Bayern in den vergangenen 25 Jahren 132 Kilometer Schienennetz reaktiviert. Diesen Trend müssen wir fortsetzen“, so Burkert.

„Vor allem die Reaktivierung der Hesselbergbahn zwischen Wassertrüdingen nach Gunzenhausen ist aufgrund ihrer Bedeutung für den Tourismus in Franken von großer Bedeutung“, erklärt Burkert.

Während der Landesgartenschau wird die Hesselbergbahn zumindest temporär reaktiviert. Die vollständige Reaktivierung der Bahnstrecke ist erst für 2024 angekündigt. „Ich plädiere dafür, die Hesselbergbahn dauerhaft auch nach der Landesgartenschau weiter zu betreiben“, fordert Burkert.

Weiterhin engagiert sich Martin Burkert für die Reaktivierung der Mainschleifbahn von Volkach nach Seligenstadt sowie der Aktivierung der Nürnberger Ringbahn. „Mit der Ringbahn könnte die West-Ost-Verbindung von Nürnberg nach Fürth ausgebaut und die Universität auf dem Schöller-Areal besser an den ÖPNV angebunden werden“, so Burkert.

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