Nach Ortstermin am störanfälligen Bahnübergang: Mehr Sicherheit am Bahnübergang kann es nur mit einer Fußgängerunterführung geben!

10. Januar 2018

Am 08. Januar 2018 habe ich mir gemeinsam mit Michael Kredel, Leiter des Regionalnetzes Franken der DB Netz AG, MdL Arif Tasdelen, Tobias Schmidt, 1.Vorsitzender des Vorstadtvereins Nürnberg-Nord, CSU-Bezirksrätin Catrin Seel, der Elternbeiratsvorsitzendenden Sigrun Gronauer und Betroffenen ein Bild vom störanfälligen Bahnübergang am Bierweg in Ziegelstein gemacht und mögliche Lösungsansätze besprochen. Der Hintergrund ist folgender:

Beim Bahnübergang am Bierweg in Ziegelstein handelt es sich um einen halbbeschrankten Bahnübergang, der seit über 20 Jahren immer wieder Störfälle aufweist. Zuletzt im Herbst 2017. Der Bahnübergang verfügt noch über eine alte Technik mit rotem Blinklicht, zu dem keine feste Ampel gehört. Laut Auskunft der Deutschen Bahn soll dieser Bahnübergang erst 2021 saniert werden. Denn auf der Prioritätenliste stehen 60 Bahnübergänge, die noch über keinerlei Sicherung verfügen. Die Folgen dieser Störanfälle sind immens. Manchmal fällt die Anlage bis zu einer Stunde aus, was zu einer massiven Verkehrsbehinderung am Bierweg führt und eine gefährliche uneinschätzbare Situation für Passanten und Verkehrsteilnehmer darstellt. Besonders gefährlich ist dieser Bahnübergang für viele Grundschulkinder, die diesen Übergang tagtäglich passieren. Laut Michael Kredel würde ein Austausch der alten Anlage durch eine modernisierte Technik diese Problematik nicht lösen, da auch die neueren Anlagetechniken hoch sensibel sind. Mit Blick auf eine echte Verbesserung der Sicherheitslage wäre eine Fußgängerunterführung der geeignetste Lösungsansatz. Darin waren wir uns einig. Der Bau einer Fußgängerunterführung wäre nach Einschätzung von Bahnexperten für 500.000 Euro realisierbar. Der gleiche Betrag müsste auch für eine modernisierte Schrankenanlage mit Ampel ausgegeben werden. Die Realisierung hängt nun vom Verlauf des Raumordnungsverfahrens und der Finanzierung ab. Die Möglichkeiten müssen nun von Bund und Bahn geprüft werden. Die Stadt müsste sich allerdings finanziell auch beteiligen. Ich werde mich für eine zügige Realisierung der Fußgängerunterführung zum Wohle der Ziegelsteiner, insbesondere der Kinder einsetzen!

(Bild v.l.n.r: Gerda Schirl, Martin Burkert, Michael Kredel, Catrin Seel, Tobias Schmidt)

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