Gesetzliche Rente stärken

Martin Burkert_Foto Benno Kraehahn

25. April 2018

Zum 1. Juli 2018 wird die Rente in Westdeutschland um 3,22 Prozent steigen. Der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert setzt sich dafür ein, dass sich auch kommende Rentnerjahrgänge auf die gesetzliche Rente verlassen können.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete setzt sich für das Modell der „doppelten Haltelinie“ für die Rentenversicherung ein. „Wir wollen, dass das Rentenniveau auch für die kommenden Rentnerjahrgänge stabil bleibt. Gleichzeitig wollen wir sicherstellen, dass die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler nicht überlastet werden“, so Burkert.

Die Kritik an diesem Vorhaben weist er zurück. „Wir werden ja jetzt überhaupt erst im Bundestag eine Kommission einsetzen, die die Pläne ausarbeiten soll. Natürlich gibt es eine verlässliche Rente nicht zum Nulltarif. Wir sind aber der Meinung, dass die Mehrheit der Menschen sich mehr Sicherheit im Alter wünscht und dafür auch ein paar Euro mehr zahlen würde", so Burkert.

Je besser es gelinge, die Erwerbschancen der Menschen zu steigern, desto stabiler sei zudem die gesetzliche Rentenversicherung. „Wir müssen unseren Kurs fortsetzen, die Beschäftigungsquote zu erhöhen. Je mehr Menschen in das Rentensystem einzahlen, desto mehr Spielraum haben wir auch für die Zukunft“, so Burkert.

„Neben der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, höheren Chancen für ältere Arbeitnehmer und mehr Unterstützung für Langzeitarbeitslose geht es auch darum, die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt auszubauen“, so Burkert weiter. Der SPD- Abgeordnete betont, dass es bereits Erfolge gebe. Die Erwerbsquote Älterer zwischen 60 und 65 Jahren habe sich beispielsweise in den letzten zehn Jahren von rund 30 auf rund 56 Prozent erhöht.

(Foto: Benno Kraehahn)